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Pilates bringt Körper, Geist und Seele in Balance!
Ein wirkungsvolles, ganzheitliches Körpertraining, das den Körper bei regelmässigen Training strafft und in aufrechter, graziöser Haltung gehen lässt. Die Methode wirkt auf alle Muskelgruppen, stärkt den Rücken und beugt Verspannungen vor. Pilates baut Stress ab und entspannt.
Der Vorteil dieser Methode ist, dass sie von jeden,  Sporteinsteigern, Profi- und Freizeitsportlern, Jung oder Alt, ausgeübt werden kann.

DIE 6 PILATES PRINZIPIEN

Die Pilates Prinzipien bilden die Grundlage der Pilates Methode und stellen die Verbindung zwischen Geist und Körper her.

Der Schlüssel für ein effektives, erfolgreiches Trainingsergebnis ist die Verbindung der Perfektion jedes einzelnen Prinzips. Erst wenn die Prinzipien kombiniert mit den Übungen verinnerlicht werden, arbeitet der Körper mit seinem maximalen Körpereinsatz an seiner höchst möglichen Körperleistung.

1. Konzentration

Die Konzentration ist das wichtigste Element um Körper und Geist zu vereinen. Wenn der Körper richtig trainiert werden soll, muss auch der Geist voll Präsent sein, für eine bewusste Bewegungsausführung. Die volle Aufmerksamkeit des Schülers muss auf die verbalen Anweisungen des Trainers gerichtet werden um die Bewegungen so präzise wie möglich auszuführen, dadurch schult er die Konzentration – sowohl nach außen als auch nach innen. Jede Bewegung soll mental verfolgt werden, erst dann kann man spüren, dass die Muskelatur  auf die Aufmerksamkeit reagiert.

2. Kontrolle

“Absolute Körperkontrolle ist die Voraussetzung für die Meisterschaft des Geistes.”
J. H. Pilates

Durch korrekte, präzise, kontrollierte Bewegungsausführungen werden  Geist und Körper praktisch geeint. Keine nachlässigen, unkontrollierten Bewegungen ausführen, denn das ist außerdem auch Hauptursache für Verletzungen in jeglicher Sportart oder körperlichen Ertüchtigung. Keine Übung wird nur als Pflichtprogramm durchgeführt. Jede Übung hat eine Funktion und die Kontrolle spielt dabei eine sehr große Rolle.

3. Präzision

Präzision basiert auf Konzentration und Kontrolle. Umso konzentrierter und kontrollierter der Schüler die Anweisungen des Trainers durchführt, desto präziser werden die Bewegungen innerhalb des individuellen Range of Motion (Bewegungsradius) ausgeführt, was zu enormen Resultaten der Bewegungsleistung führt.

4. Atmung

Nach den Worten von Joseph Pilates ist das Atmen der erste und der letzte Akt jedes Menschen. Die Atmung bildet das Bindeglied zwischen Geist und Körper. Eine tiefe und volle Atmung ist wichtig, denn je mehr Sauerstoff in der Lunge verarbeitet wird umso leistungsfähiger wird unsere Muskelatur.

Durch vollständiges Ein- und Ausatmen werden Schadstoffe und verbrauchte Luft abtransportiert und der Körper mit frischer Luft versorgt. Ausdauerschwächen und Körperschwächen sind oftmals Ursachen einer zu flachen und eingeschränkten Atmung. Die spezielle Pilates-Atemtechnik geht weit über unsere normale, relativ flache Atmung hinaus, da zur völligen Entleerung der Lunge zusätzliche Muskelkraft eingesetzt wird. Einet tiefe und volle Atmung hilft ein Maximum an körperlicher Aktivität zu erreichen und trägt dazu bei, Bewegungen auch im Alltag zu kontrollieren und zu steigern.

5. Zentrieren

Mit Zentrum ist die Körpermitte, das von Joseph Pilates ernannte „Powerhouse“ gemeint (gebildet, in erster Linie, von der tiefen Bauch- und Rückenmuskultur und Beckenboden).

Das Zentrum (tiefe Rumpfmuskulatur) trägt den Oberkörper, ist für die Ausrichtung der Wirbelsäule zuständig, somit auch ein wichtiges Element für die Schultergürtelausrichtung und die damit verbundene restlichen Körperelementen aufwärts.

Die Initiative jeder Bewegung kommt aus dem Zentrum. Das Powerhouse stellt die Zentrale dar, aus der die verschiedenen Muskelgruppen heraus so kontrolliert und isoliert wie möglich bewegt werden, wobei der Rest des Körpers entspannt bleibt.

6. Bewegungsfluss

Bewegungsfluss ist das Prinzip welches einen Pilates Meister erkennen lässt. Denn erst wenn alle Übungen, sowie auch die Übergänge mit ALLEN PRINZIPIEN vereinigt, kontrolliert, präzise, fließend und mit Anmut ausgeführt werden können, strebt man die Vollendung der Bewegung an.

Einen Pilates-Meister erkennt man daran, dass er die anspruchsvollen Übungen mit einem kraftvollen aber auch entspannten Körper in einer Eleganz ausführt, als wäre es eine Leichtigkeit…mit einem Lächeln im Gesicht.

JOSEPH H. PILATES
* 9. Dezember 1883 in Mönchengladbach † 9. Oktober 1967 in New York

Pilates 03

Hier finden Sie Informationen über Joseph H. Pilates: http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_H._Pilates

PILATES TERMINOLOGIE

Die Box:
Die Pilates-Box ist ein imaginäres Rechteck zwischen den beiden Schultern und hinunter zu den beiden Hüftknochen. Dieses Rechteck sollten man während der Übungen immer stabil halten, da es vor einer asymmetrischen Körperhaltung bewahrt.

Das Powerhouse:
Unter „Powerhouse“ versteht man das Zusammenspiel von Gesäß-, Beckenboden- und unteren Rückenmuskeln sowie der schrägen, äußeren und inneren, schrägen Bauchmuskulatur. Durch die Stabilisierung und Aktivierung des Unterleibs bildet man einen Kraftgürtel für den restlichen Körper. Die Übungen können kontrollierter und koordinierter praktiziert werden. Neben dieser Pilates Übung sollte man, bevor man mit dem Training beginnt, auch die folgende Bewegung beachten.

Nabel zur Wirbelsäule:
Eine der wichtigsten Grundlagen zur korrekten Ausführung der Pilates Übungen ist das Einziehen des Bauchnabels. Der Nabel, die Mitte des Körpers, sollte zur Wirbelsäule gezogen werden, wobei man dabei nur die Bauchmuskulatur verwenden darf während der übrige Körper in Ruhe bleibt. Ein Gefühl wie ein Korsett, dessen Schnüre um die Taille immer enger gezogen werden. Dabei darf man aber keinesfalls auf seine Atmung vergessen. Ein weiterer wichtiger Eckpfeiler bei der richtigen Ausübung von Pilates.

Flankenatmung:
Das ist die Atmug, die im Pilates Training bewußt ausgeführt wird. Bei dieser Form der Atemtechnik dehnt sich der Brustkorb beim Einatmen seitwärts aus (ohne jedoch dabei die Bauchdecke zu heben / Nabel zur Wirbelsäule!), beim Ausatmen ziehen sich die Rippen so weit wie möglich zusammen.

Schulterblätter herunter:
Die Schulterblätter des Menschen sind bewegliche knöcherne Flügel, die unabhängig von der Wirbelsäule bewegt werden können. Zur Entspannung des Nackens und der Schultern sollten die Schulterblätter tiefer gezogen werden als normal. Man sollte seine „Flügel“ nach unten und zur Wirbelsäule hin bewegen um eine Entlastung zu erzielen. Gleichzeitig muss man den Brustkorb öffnen, ohne dabei zu weit zu dehnen und ein Hohlkreuz zu bekommen. Diese Haltung ermöglicht eine optimale Atmung und entspannt den Oberkörper.

Neutrale Wirbelsäule und Wirbel für Wirbel:
Bei allen Pilates Übungen sollte die Wirbelsäule so neutral wie möglich gehalten werden, das bedeutet weder Hohlkreuz bilden noch Lendenwirbel anheben. Ideal ist, wenn die Wirbelsäule entspannt und flach auf dem Boden aufliegt. Liegt man nun so auf dem Boden und möchte sich im Rahmen einer Übung aufrichten, heißt das oberste Prinzip: „Wirbel für Wirbel“. Man muss jeden Wirbel bewusst aufrichten, ohne zu reißen oder andere Muskelpartien zu verspannen. Sind Bereiche der Wirbelsäule unbeweglich, sollte man in der Bewegung innehalten und tief atmen, um die Blockade zu lösen. Als Anhaltspunkt kann die Form eines runden C gelten. Auf- und Absenken der Wirbelsäule sollten in dieser Form ablaufen.

Kinn zur Brust:
Bei Übungen in der Rückenlage ist besonders die Haltung des Kopfes zu beachten. Hier gilt: Kinn parallel zum Brustbein und Augen auf die Körpermitte gerichtet. So werden die Nackenmuskeln ebenso entspannt wie die Wirbelsäule. Dennoch das Kinn nicht ablegen.

Verlängern/Wachsen:
Mit Verlängern und Wachsen meint ein Pilates Lehrer die Streckung in der Taille und das Verlängern der Extemitäten. Die Distanz von Hüftknochen zu Rippenbögen wird größer und die Wirbelsäule wird entlastet. Die Arme ziehen weit aus den Schultergelenken und die Beine aus den Hüftgelenken. Der Hals wächst aus den Rücken raus.

Pilates-V:
Damit ist die Stellung der Füße sowohl im liegenden als auch im stehenden Zustand gemeint. Aktiviert man sein Powerhouse, was man sowieso vor jeder Übung machen sollte, und spannt die Pobacken und die Rückseiten der Oberschenkel an, bewegen sich die Füße automatisch nach außen. Sie bilden ein V, indem sich die Fersen berühren und die Zehen entspannt auseinander zeigen. So erreicht man eine andauernde Spannung der Gesäß- und Oberschenkelmuskeln, die wiederum bei der richtigen Ausführung der Übungen unterstützen.